Der Sprung auf die nächste Stufe

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Mit der Erfahrung, die du in Praktika sammeln konntest, weiterkommen. Dieses Thema beschäftigt mich persönlich gerade in meinem Leben und deshalb werde ich ein paar Zwischenschritte in meinem Erfahrungszeitstrahl überspringen. Ich werde sie aber nachholen, versprochen!
Also geht es heute um die Frage: Was stelle ich eigentlich mit der ganzen Erfahrung, die ich in Praktika sammeln konnte, an? Ich möchte euch ein paar Tipps geben, die den Berufseinstieg betreffen, der für manche sehr leicht und flüssig ablaufen kann, für viele aber sehr schwer ist.

Der Sprung auf die nächste Stufe – Photo by Mary Taylor on Pexels.com

Wie bringt mich die ganze unterbezahlte Erfahrung weiter?

Nach vielen Praktika hast du viele gute Zeugnisse und einen prall gefüllten Lebenslauf. Du fühlst dich gut vorbereitet und kannst es nach dem Studium kaum erwarten in den Traumberuf Journalismus zu starten. Aber wie kann so ein Einstieg flüssig funktionieren?
Am besten hast du während dem Studium schon das ein oder andere Praktikum gemacht und hattest dort die Chance als freier Mitarbeiter:in in dem Beruf Geld zu verdienen. Wie du ein Praktikum findest und auf was du achten solltest, habe ich hier geschrieben. Denn noch so viele sehr gute Praktikumszeugnisse bringen nicht so viel, wie ein bezahlter Job im Journalismus. Auch wenn es nur eine freie Mitarbeit oder Studierendenjob ist. Oft werden freie Mitarbeiter auch in einen Vollzeitjob übernommen.
Diesen Schritt habe ich verpasst. Heute höre ich oft: „Praktika sind ja schön und gut, aber hast du auch schon Geld für deine journalistische Arbeit bekommen?“ Das muss ich dann immer verneinen. Warum ein gutes Praktikumszeugnis zum Beruf nicht reicht, kann ich mir noch nicht ganz erklären. Wenn ihr eine Idee habt, schreibt sie in die Kommentare! Ich werde euch auch auf dem Laufenden halten.

Wenig Geld für viel Arbeit; bringen mich Praktika weiter? – Photo by cottonbro on Pexels.com

Der Sprung vom Dauerpraktikum zum Beruf

Einfach gesagt: bewerben, bewerben, bewerben. Ich weiß, wie zermürbend Bewerbungsphasen sind, wie viel Energie in jede einzelne Bewerbung gesteckt wird und wie niederschmetternd dann eine Absage ist. Aber ich kann nur jedem empfehlen, sich auf alle Stellen zu bewerben, die einen interessieren. Auch wenn die nötige Arbeitserfahrung noch nicht vorhanden ist oder noch ein Volontariat fehlt, jeder kann Glück haben. Vielleicht überzeugt ihr mit einem besonderen Praktikum, mit eurer Allgemeinbildung oder einer besonders kreativen Bewerbung. Wer es nicht versucht, kann auch nicht gewinnen. Wie ihr mit Rückschlägen umgehen könnt, teile ich in einem anderen Beitrag mit euch.

Auf ein Volontariat hoffen

Wer nicht Journalismus studiert hat, der hofft auf eine journalistische Ausbildung. Das Gängigste dabei, ist das Volontariat, viele Unternehmen bieten aber auch eine Journalistenschule an. Als Berufsneuling musst du schon Glück haben, bei der ersten Bewerbung genommen zu werden. Also gib nicht auch und versuche es zu einem späteren Zeitpunkt oder bei einem anderen Unternehmen wieder. Ich bin der Meinung, dass es besser ist, so früh wie möglich die journalistische Ausbildung zu machen. Man lernt jung leichter, vermeidet Fehler im Arbeitsalltag und hat zudem danach mehr Jobchancen. Außerdem ist es einfacher, am Anfang aus dem Arbeitsumfeld auszusteigen. Wenn du mal 10 Jahre in einer Redaktion arbeitest, ist der Ausstieg, auch verbunden mit weniger Gehalt, nicht mehr so einfach.
Auf eine journalistische Ausbildung zu warten, bevor man sich einen Job sucht, kann ich aber niemandem empfehlen. Da die meisten Bewerbungsphasen nur einmal im Jahr stattfinden, kann sich die Suche über eine sehr lange Zeit hinziehen.

Fazit

Der Sprung zum Vollzeitjournalist:in ist nicht einfach. Ihr müsst euch auf Rückschläge gefasst machen und dürft den Mut nicht verlieren. Ihr seid nicht die einzigen, die Absagen bekommen. Am Ball bleiben und immer wieder bewerben, ist die richtige Devise. Eine freie Mitarbeit kann nicht schaden. Auch wenn ihr am Anfang vielleicht keinen Vollzeitjob angeboten bekommt, kann auch weniger zum Berufseinstieg reichen. Bewerbt euch immer wieder für eine journalistische Ausbildung und fragt euch bei Absagen, was ihr noch besser hättet machen können. Beim erneuten Bewerben ist so eine Reflektion wichtig.

Wie ist euch der Sprung in euren ersten journalistischen Job gelungen? Oder verzweifelt ihr auch gerade an den Bewerbungsphasen? Teilt es mir mit in den Kommentaren! Ich freu mich drauf 😊

Veröffentlicht von Annika

Ich starte gerade in den Beruf der Journalistin.

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